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  • Sabrina Roithner

Die Glücksfaktoren

Aktualisiert: Nov 6

Wie das Gehirn das Glücklich-Sein lernen kann und wie du zu deinem persönlichen Lebensglück finden kannst

Die Gehirnforschung liefert immer wieder neue Ergebnisse zu den wohl wichtigsten Fragen in unserem Leben: »Was können wir aktiv tun, um ein glückliches Leben zu führen? Was bedeutet Glück überhaupt? Welche Faktoren spielen dabei eine Rolle und wie erreichen wir den Zustand des Glücks? Wie kann das Gehirn Glück lernen?« In diesem Artikel kann ich dir leider die Frage, was für dich persönlich Glück bedeutet und wie du dieses bewertest nicht beantworten. Glück ist eine Essenz, die sich aus unzähligen Gegebenheiten in deinem Leben, deinen Erlebnissen und Erfahrungen, dem Erlernten und deinen Konditionierungen, deiner daraus entstandenen Gefühls-, Empfindungs- und Wahrnehmungswelt entwickelt hat. Damit verbundenen sind deine persönlichen Bewertungen, höheren Werten, dein Glaube, deine Glaubenssätze, Lebensansichten und schließlich deine individuellen, einzigartigen neuronalen Muster! Dein Glücksempfinden und was du mit dieser Qualität verbindest und erreichen möchtest, beinhaltet dein einzigartiger Lebensplan! Dennoch existieren kollektive Muster, die vielen Menschen dabei helfen ihrem Glück mehr Raum und Aufmerksamkeit zu schenken, wodurch auch dein Organismus und vor allem dein Herz und dein Gehirn die Chance haben Glück als persönliche, jederzeit abrufbare Qualität zu speichern. Wie du den Glücksfaktoren auf die Spur kommst und diese aktiv in deinem Leben integrieren kannst, damit Glück immer selbstverständlicher, wie dein Atem und dein Herzschlag, für dich werden, möchte ich dir jetzt näherbringen.

Jede der einzelnen Faktoren wird sicher nicht immer erfüllend gelebt werden bzw. gepflegt werden können. Hier geht es um die kollektive Mehrheit und eine gesunde Balance. Die Seele benötigt einen kritischen Medienkonsum, Freundschaften, Dankbarkeit, eine positive Einstellung, Spiritualität und Meditation, der Körper wiederum benötigt Bewegung, den gewissen Arbeitskick, eine achtsame Akku-Liste, Antrieb und Entspannung, eine gesunde Ernährung und Genuss. Dazu besitzen wir noch einen Geist, eine Psyche und unsere Wahrnehmung. Diese beschäftigen sich mit dem tieferen Sinn des Lebens, den Wozu-Fragen, mit den Manifestationen im Lebensplan, der aufgebauten Komfortzone, den Zielen und versuchen Motivation, Klarheit und eine gesunde Selbstreflexion aufzubauen. Gerät eine dieser Seins-Bereiche in einen Mangel, leiden automatisch die damit verbundenen anderen Bereiche mit. Werde dir bewusst, dass alles an dir, in dir, um dich herum und über dir, eins miteinander sind! Beginnst du dich zu bewegen, schwitzt Schadstoffe heraus und mobilisierst deine Kräfte, wird automatisch dein Geist angeregt. Deine Seele kann Themen verarbeiten und es entsteht Platz für neue schöpferische Gedanken und Ziele. Ein ewiger Kreislauf des Glücks entsteht, wenn du dich dafür entscheidest. Natürlich kann auch jede andere Qualität, z.B. Selbstzerstörung oder Mangeldenken, die Funktionskreise deiner Ebenen bestimmen und beeinflussen. Die Richtung und wohin dich deine Reise führen soll bestimmst du selbst!



01 – „Wozu“-Fragen und der tiefere Sinn

Wer lernt die Perspektive bewusst zu ändern, wird Zugang zu neuen Sichtweisen und somit auch Möglichkeiten erlangen. Die meisten Menschen fragen sich: »Warum schon wieder ich? Weshalb passiert mir das immer? Womit habe ich das verdient?« Dabei wäre es so einfach, indem man nur ein Wort ändert: »Wozu schon wieder ich?«, zeigt dir deine Dynamiken und Muster auf, die dich immer wieder in ähnliche Situationen führen und was du dadurch inszenierst. Was möchtest du erleben, spüren, erwecken, erfahren, befreien, … was hast du davon? Wer wirst du dadurch? Bist das wirklich du oder ein alter Ego deiner Selbst? »Wozu passiert mir das immer?«, möchte dich darauf aufmerksam machen, welche Vorteile deine Seele aus der Situation ziehen könnte. Bekommst du dadurch mehr Aufmerksamkeit, Anerkennung, Mitgefühl, Zuwendung, Hilfe, Nähe, Zärtlichkeit, … was ergibt sich für dich daraus? Welche Glaubensmuster und Prophezeiungen werden dadurch bestätigt? »Wozu habe ich das verdient?« Grenze dich zu Beginn dieser Analyse von möglichen auferlegten Schuldthemen und moralischen Vorstellungen ab. Für deine Seele existiert nur das „So-ist-es“ und nichts anderes! Also, was hast du dir verdient und entspricht der karmische Ausgleich dem, was du erreichen wolltest? Musst du vielleicht deine Ziele, Projekte, Pläne und höheren Werte überdenken? Ist es das, was du wolltest? Was wir manifestieren ist nicht immer im Tagesbewusstsein verankert, sondern setzt sich aus mehreren Seins-Ebenen zusammen. Wir manifestieren unsere Wirklichkeit aus dem Unterbewusstsein, dem Höheren Selbst (Seelenbewusstsein), dem Tagesbewusstsein, dem kollektiven Bewusstsein, dem energetischen Bewusstsein, dem mentalen Bewusstsein, dem Herz-Bewusstsein und aus unserem feinstofflichen manifesten zukünftigen Bewusstsein (Aufstiegs-Ich). Was sich daraus materialisiert ist unsere persönliche Realität – zumindest nehmen wir diese als „Realität“ wahr und gestalten aufgrund dieser Basis unser Leben. Beginnen wir mit den „Wozu-Fragen“ unsere Wahrnehmung und unseren damit verbundenen geistigen Radar zu erweitern, erlangen wir höhere Einsichten und können bewusster manifestieren. Was wiederum dazu führt, dass wir immer klarer unsere Entscheidungen treffen und somit schneller das bekommen, was wir wollen und uns glücklich macht.

02 – Sinnerfüllte Aufgaben und die Berufung

Glück entsteht nicht beim Nichtstun, sondern, wenn wir uns hingebungsvoll, achtsam und aufmerksam den Aufgaben zuwenden, die sich uns stellen. Setzen wir dabei unsere Ressourcen, Fähigkeiten und Talente ein, mobilisieren wir körpereigene Glückshormone in uns. Wir empfinden einen tieferen Sinn in dem, was wir tun, weil wir der Sache selbst eine höhere Wertigkeit verleihen. Erzeugt die Arbeit einen gesunden „Eu-Stress“ können wir an den Herausforderungen wachsen und ernten Erfolgserlebnisse. Dabei ist eine Unterforderung genauso problematisch, wie eine Überforderung. Beide erzeugen „toxischen Stress“ und wir begegnen unseren Aufgaben demotiviert oder geben innerlich sogar auf und arbeiten nur mehr nach dem Motto „Dienst nach Vorschrift“ (ca. 60-65% der ArbeitnehmerInnen arbeiten nach diesem Prinzip! Wiederum ca. 20 % arbeiten gegen ihren Arbeitgeber und vergeuden dabei wertvolle Energie und nur ca. 10-15 % verrichten ihre Tätigkeit mit großem Einsatz, Freude und Engagement – zu welcher Gruppe möchtest du gehören?). Solltest du dir nun denken: »Das ist leichter gesagt als getan, meine Arbeit ist nicht nur lustig!«, kann ich dir beipflichten. Verantwortung zu übernehmen und seine Aufgaben zu erfüllen ist tatsächlich nicht „nur lustig“, es bedarf viel Disziplin und eben Hingabe, um zu funktionieren. Wie du deine persönliche Kraft, Potenz, Leistung und Funktionalität aufbaust und wofür du deine Basis-Energie verwendest, liegt an dir. Dein Beruf spiegelt das wider, was du bisher bereit warst zu investieren. Wann hast du dich das letzte Mal gefragt, wer du jetzt bist und was du besonders gut kannst? Worin deine Aufstiegsziele liegen und was du als nächstes erreichen möchtest? Hat dich deine gegenwärtige Komfortzone im Griff? Blickst du nicht mehr über den Tellerrand? Dann hör sofort auf damit und beginne wieder an dich selbst zu glauben! Deine Berufung, die Qualitäten, die du schon von Geburt an in dir trägst und bisher in deinem Leben aufgebaut und geformt hast, warten darauf gelebt zu werden. Das geht allerdings nicht von selbst. Die Berufung kann nur ausgelebt werden, wenn du dir den dafür passenden Rahmen schaffst. Wie dieser aussehen muss, damit du in deine sinnerfüllte Arbeit kommst, beginne abzuwägen was du dir für deine Tätigkeit wünschst, wieviel du bereit bist in diese Vision zu investieren und wo jetzt mögliche Ressourcen in deinem Umfeld dazu zu finden sind. Es muss nicht gleich „perfekt“ sein, es geht darum auf das nächste Level zu kommen. Deine Berufung zu leben bedeutet mit jeder Entscheidung authentischer in deinen Tätigkeiten zu werden. Solltest du dieses Ziel bereits erreicht haben, kannst du dich glücklich schätzen!

Wir brauchen Arbeit und Herausforderungen, die unser Gehirn beschäftigen, es schulen und Neues zum Lernen anbieten. Das Gehirn bzw. unser Organismus ist für die geistige und körperliche Weiterentwicklung gemacht. Arbeit vermittelt uns das Gefühl gebraucht zu werden, stärkt das Selbstvertrauen und den Selbstwert, schafft neue Identifikationen und bietet Kontaktmöglichkeiten sowie soziales Ansehen. Zudem benötigen wir eine Arbeit, um Einkommen zu erwirtschaften! Ja, das liebe Geld und die Existenzsicherung ist in der Welt der Materie nach wie vor wichtig. Wer sich versorgt, abgesichert und Teil einer sinnerfüllten Tätigkeit sieht, ist automatisch glücklicher.

03 – Sport, Bewegung und Schwitzen

Durch unsere Aktivitäten, gezielte Bewegung, Sport und das Schwitzen halten wir unseren Körper fit, steigern unsere Leistung, Belastbarkeit und aktivieren unsere rund 650 Muskeln sowie das Immunsystem. Dabei stellt sich automatisch ein seelisches Wohlbefinden ein, indem wir das „Glückshormon“ Dopamin ausschütten. Dopamin ist die biochemische „Vorstufe“ von Noradrenalin und Adrenalin, welche als Antrieb und Motivator im hormonellen Bereich gelten. Durch ein regelmäßiges Training lernt unser Gehirn sich auf die Aktivität zu freuen – weshalb Sport vermutlich auch süchtig machen kann. Durch die Produktion von Endorphinen, unserem körpereigenen „Arzneischrank“ (selbst hergestelltes Morphium), werden Schmerzen gelindert. Endorphine docken an die Opiatrezeptoren des Zentralnervensystems an und entfalten dadurch ihre schmerzstillende Funktion. Lang andauernde und intensive Belastungen und sportliche Betätigungen werden dadurch möglich. Das Serotonin, unsere hauseigene „Wellnessoase“, sorgt nach dem Sport für den psychischen Ausgleich und das Gefühl von Harmonie. Sport lässt dieses „mega Hormon“ für unser geistiges und körperliches Gleichgewicht regelrecht im Gehirn für ein ausgleichendes Feuerwerk sorgen. So kann Sport auch als Depressions-Prävention gesehen werden! Das gilt natürlich auch nur, wenn wir eine gesunde Balance zwischen Beanspruchung, Aufbau von Energie und Entspannung finden. Zu viel oder übertriebener Sport kann den Körper auch in eine Art „Dauerstress“ versetzen und erheblichen Schaden anrichten. Zudem ist das sportliche Level bei jedem Menschen anders und somit auch die Produktion von Hormonen im Gehirn. Bei dem einigen genügt ein ausgiebiger Spaziergang für Glücksgefühle, ein anderer muss dafür schon richtig „kämpfen“, um Selbstzufriedenheit, Erfolg und eben Glück nach dem Sport zu empfingen. Die geistige Einstellung spielt dabei natürlich auch eine große Rolle.

04 – Geistige Hygiene und Meditation

Das Gehirn liebt die Stille! Um wahrgenommene Impulse gezielt verarbeiten zu können, benötigt unser Gehirn Ruhe – und das nicht nur im Schlaf, sondern auch untertags. Meditation ist eine spirituelle Praxis, die in vielen Religionen auf unterschiedliche Weise dem Geist bei der Bewusstseinserweiterung und Fokussierung unterstützen soll. Durch Achtsamkeits- und Konzentrationsübungen kann sich der Geist beruhigen, sammeln, neu ausrichten, auf das Wesentliche fokussieren lernen und Störfrequenzen verabschieden. Der Begriff „Meditation“ stammt aus dem lateinischen meditatio zu meditare und bedeutet so viel wie „nachdenken, nachsinnen und überlegen“ (auch altgriechisch μέδομαι medomai „denken, sinnen“). Die unterschiedlichen Bewusstseinszustände, die durch Meditation erreicht werden können, werden als Stille, innerer Frieden, Leere, Panorama-Bewusstsein, Einssein mit dem Hier und Jetzt, frei von Gedanken sein oder Hingabe zum So-Sein, beschrieben. Es geht um geistige Hygiene und das bewusste entscheiden, womit sich der Geist beschäftigen soll, um im Seelenwachstum aufzusteigen und was losgelassen werden kann, um authentisch und frei fließend leben zu können. Dabei kann man bewusst Abstand von unnötigen, blockierenden, Energie raubenden und selbstzerstörerischen Impulsen des Egos nehmen, um Raum für Wachstumsmöglichkeit zu schaffen. Wer regelmäßig meditiert verändert nicht nur (bei etwas Übung) binnen weniger Minuten die Frequenz seiner Gehirnwellen, sondern auch langfristig die neuronale Beschaffenheit der Gehirnfunktionen. Die Gehirnforschung zeit, dass die Dichte der Nervenzellen im orbitofrontalen Cortex höher und jene Bereiche der Gehirnrinde des Meditierenden, die für kognitive und emotionale Prozesse und das Wohlbefinden wichtig sind, wesentlich ausgeprägter sind, als bei „nicht meditierenden“ Vergleichspersonen. Der Herzschlag beruhigt sich und wird verlangsamt, die Atmung vertieft sich, die Muskelspannung reduziert sich und das Immunsystem wird aktiviert. Ich habe schon viele Formen der Meditation ausprobiert und kann auch, sofern ich Zeit dazu schaffe, sehr lange meditieren (mehrere Stunden), bevorzuge aber persönlich mehrmals am Tag eine 1-5 Minuten Meditation, die ich im Alltag durch bewusstes Atmen, Spazieren oder die Verbundenheit mit dem Jenseits integriere. Ich denke, dass es kein „richtiges“ oder „falsches“ meditieren gibt, sondern, dass jeder Mensch seinen eigenen Stil und Rhythmus finden kann!

05 – Bewusste Medienselektion

Auf die gängigen Medien zu verzichten, scheint bei der Fülle an Angeboten heutzutage schier unmöglich. Wenn wir Autofahren können wir Radiohören, mit dem Handy jederzeit telefonieren, chatten, im Internet surfen, posten, liken, twittern, Fotos tauschen, … und dabei besitzen die meisten Menschen zusätzlich noch einen Fernseher, einen Laptop oder Computer, vielleicht sogar noch ein weiteres Firmentelefon oder Festnetz. An jeder Ecke, weltweit und zu jeder Zeit ist es möglich den Medienkonsum zu pflegen. Sei es aus Langeweile, weil man gebraucht wird, beruflich darauf nicht verzichten kann oder aus tausend anderen Gründen. Wann hast du dich das letzte Mal bewusst damit auseinandergesetzt welche Medien und welches Medienverhalten wirklich sinnvoll und förderlich für dich ist? Was hilft dir dich in den Bereichen zu informieren, die du im Leben brauchst? Welche Kommunikationsformen fördern deine persönliche Kommunikation? Was verbindet dich mit deinen Lieben und hält dich auf dem Laufenden? Was zaubert dir ein Lächeln auf die Lippen und lässt dich innerlich schmunzeln? Beginne dich selbst zu beobachten und wie du während dem Medienkonsum reagierst? Was lässt dich erstarren, schwitzen, schneller atmen, ängstlich werden, braust deine Gefühle auf, inspiriert dich, regt dich auf, … und möchtest du dieser Mensch sein, der du durch die Aufnahme dieser Infos wirst? Sei dir bewusst, dass Fernsehen und Tagespresse ihre Quoten mit Schreckensnachrichten über Kriege, Katastrophen, Verbrechen, Unfällen, globalen Nöten, politischer Korruption und Skandalen erreichen. Studien zeigen, wer darauf verzichtet oder den Konsum erheblich reduziert, entwickelt ein helleres und positiveres Weltbild. Zu viel Fernsehen leert sukzessive, den körpereigenen Speicher des Wohlfühl-Hormons Endorphin. Bei einem dreistündigen Fernseh-Dauerkonsum wird sich unmöglich leicht und fröhlich fühlen können, da die Speicher leer sind und das Gehirn nicht mehr nach produzieren kann und wer immer „fern-sieht“ (den Blick nach außen richtet), sieht das Nahe und Wesentliche nicht mehr! Auch die Selbstwahrnehmung leidet erheblich darunter, besonders, wenn man seine eigenen Selfis zu stark bearbeitet und die Realität verzerrt. Ein gesundes, glückliches, selbstbewusstes Selbstbild gibt es dann nicht mehr.

06 – Beziehungen, Freunde und Familie

Eines der Kernbedürfnisse der meisten Menschen ist die Zugehörigkeit. Wenn wir uns verbunden, geborgen und sicher in den Kreisen unserer Lieben fühlen, schüttet der Körper das Hormon Oxytocin aus. Es konnte in der Forschung sogar gezeigt werden, dass die Lebenserwartung um bis zu 22% dadurch steigen kann! Wenn wir uns zudem gebraucht fühlen, eine sinnvolle Aufgabe mit unserem Systemplatz verbinden und unser Engagement durch höhere Werte unterstützt wird, bauen wir Vertrauen auf, was die Basis für Geborgenheit und Hingabe im Leben ist. Ein hingebungsvoller Mensch kann sich leichter mit neuen Bewusstseinsebenen verbinden und wird automatisch kreativer und lösungsorientierter. Ein stabiles Beziehungsfundament stärkt den Rücken und die tätliche Motivation. Dabei ist es wichtig, dass die kollektive Mehrheit der positiven Empfindungen, die das aufgebaute System in uns auslöst, authentisch empfunden wird. Das Herz lässt sich bekanntlich nicht betrügen! Haben wir das Gefühl vom System ausgenutzt oder gar missbraucht zu werden oder wir „verhungern“ energetisch, emotional und psychisch, kann das toxische Folgen auf unsere Gesundheit haben – ignorieren wir toxische Beziehungsmuster, werden wir psychische und körperliche Symptome entwickeln sowie Überlebensstrategien, die uns dabei helfen die Situation durchzustehen, was in der freien Wildbahn vielleicht als Urprogramm notwendig ist, aber nicht in der heutigen Zeit.


07 – Intrinsische Motivation

Ein glücklicher Mensch ist in der Lage sich spielerisch selbst zu motivieren, zu seinen Vorhaben aufzuraffen, sein Bestes zu nutzen und Disziplin aufzubauen. Im Gegensatz zur extrinsischen Motivation (durch äußere Faktoren angeregte), kann ein intrinsische motivierter Mensch (aus eigenem Antrieb heraus) auch seinen Frust, Ärger, die Ängste und den Zweifel annehmen und kompensieren. Die Herausforderungen werden als Lern- und Entwicklungschance gesehen und nicht als Belastung. Die gespeicherten Motivations- und damit verbundenen Verhaltensmuster sind dadurch auch stärker in den höheren Werten, im Spirit und im täglichen Empfinden verankert. Der innere Antrieb ist eine Lebenseinstellung, die kontinuierlich gepflegt werden muss, damit die Motivation spielerisch aktiviert und genutzt werden kann. Dazu gehört auch die gesunde geistige Balance, dass Positive vom Negativen filtern und selektiv betrachten zu können. In allem finden wir die gegensätzlichen Polaritäten von pro und kontra wieder, es liegt an uns einen motivierenden Mittelweg zu finden, um das Höchstmögliche unserer Leistung und Energie nutzen zu können. Ganz nach dem Motto: »Finde deinen Motivations-Pol in dir!« Dafür kannst du dich mit deinen höheren Werten, deinen Erfolgen, deiner Selbstliebe und Selbstakzeptanz, deinem Selbstwert, deinen Zielen und Plänen und deinem persönlichen, daraus entstandenen Glück verbinden. In dieser Essenz ist deine intrinsische Motivation und dein innerer Antrieb beheimatet!

Wer beständig Glück empfinden möchte, sollte sich mit Achtsamkeit, Aufmerksamkeit und einem höheren Bewusstsein auch den folgenden, sehr wesentlichen, Glücksfaktoren zuwenden und diese in seinem Alltag einpflegen:

08 – Dankbarkeit

Dankbarkeit ist eine der Königsdisziplinen auf dem Weg des Glücks! Ein dankbarer Mensch kann unabhängig von Leistung oder Erfolg glücklich sein. Der Fokus liegt auf den Dingen, die einem Freude bereiten, das Herz erfüllen und den Ressourcen im Jetzt, die zur Verfügung stehen. Wir fühlen uns durch diese Haltung beschenkt und bereichert im Leben, ganz egal, wie unser Leben im Moment aussieht. Dankbarkeit kennt kein „gut oder schlecht“, sonder nur die Annahme von allem was ist, in dem Wissen, dass immer ein tieferer Sinn dahinter verborgen liegt. Dankbarkeit fördert zudem die innere Qualität der bedingungslosen Liebe, des absichtslosen und zweckfreien Geben und Nehmens, frei fließend aus dem Herzen heraus. Beim Aufbau und Ausbau deiner inneren Dankbarkeits-Haltung kann dir das Schreiben eines „Dankbarkeits-Tagebuches“ helfen. Frage dich dafür jeden Tag, wofür du heute dankbar warst und was dich besonders glücklich gemacht hat?

09 – Risikobereitschaft und Mut

Wer bereit ist seine persönliche Komfortzone zu verlassen, wird an seinen Erfahrungen wachsen. Ein risikobereiter und mutiger Mensch scheut vor einem möglichen Scheitern, vor Schwierigkeiten und Herausforderungen, Lernaufgaben und den damit verbundenen Entwicklungschancen nicht zurück – diese Aufgaben werden vielmehr mit Freude und Motivation begrüßt, ganz nach dem Motto: »Es kann nur nach vorne gehen und alles, was einem auf dem Weg erwartet, ist neues Wissen, neue Fertigkeiten und Fähigkeiten, sowie neue Sichtweisen und Qualitäten!« Das Unvorhersehbare wird an Urvertrauen angebunden und wir werden uns sicher, dass wir alles meistern können, was wir wollen – der Wille spielt dabei eine große Rolle! Wer sich aus freien Stücken entwickeln möchte, wird mehr Einsatz und Entschlossenheit mitbringen und demzufolge auch eine höhere Motivation aufbringen können. Wer sich bereits im Versuch, etwas Neues auszuprobieren, als Gewinner sehen kann, wird mehr Selbstzufriedenheit und somit Glück für den Prozess entwickeln können. So kann auch die Überwindungskraft zunehmen und noch mehr Mut und Risikobereitschaft aufgebaut werden, … bis es keine Probleme, sondern nur mehr Wachstumschancen auf dem Entwicklungsweg gibt!

10 – Entspannung, Balance und Frieden

Weißt du, wie du deine Energiespeicher wieder auffüllen kannst? Was dich entspannt und deine Balance wieder herstellt? Wodurch kannst du deinen inneren Frieden stärken und diese Frequenz in dir für Zufriedenheit und Gelassenheit entfalten? Welche Geisteshaltung lässt dich wesentlich chilliger durch den Tag kommen und wie schaffst du es deine Emotionen positiv anzuregen, um dich glücklich zu fühlen? … diese Anteile sollten ganz selbstverständlich zu deiner täglichen Routine gehören, wie beispielsweise essen oder trinken! Entspannung ist eine Bio-Dynamik, die routiniert und somit dauerhaft integriert werden sollte, um einen gesunden Automatismus zu erzeugen, … was bedeutet, dass Entspannung ein Programm in dir sein kann, was ganz automatisch funktioniert, ohne dein Zutun. Wer sich entspannen muss, macht etwas falsch!

11 – Ziele, Pläne und Projekte

Ein glücklicher Mensch spürt sich, weiß was er/sie will und bildet dadurch klare Visionen, Ziele und kann Pläne schmieden, die den Herzenswünschen entsprechen. Sie haben stets etwas, was sie frühmorgens aus dem Bett springen lässt, um den Tag aktiv zu nutzen. Das kommt daher, dass stetig neue Ziele gesetzt werden, die auch kurzfristig erreicht werden können (Fluss an vielen, kleineren Erfolgserlebnissen), was an langfristigen Zielen alles erreicht werden kann, wird dadurch meist unterschätzt. Auch hier lebt der Glückliche mehr im Augenblick, wo die meiste Handlungsfähigkeit zu finden ist – ein depressiver Mensch hingegen lebt zu viel in Zeitzonen, in denen er/sie nichts mehr verändern oder noch nichts bewirken kann. Ziele konkret zu formulieren, Haltungs- und Mottoziele zu bilden und eine Zieltreppe aufzubauen, fällt einem sich-selbst-bewussten Menschen wesentlich leichter. Es ist der Weg zum Ziel, der uns glücklich machen kann, nicht unbedingt das Ziel selbst.

12 – Spiritualität, Spirit und Glaube

Der religiöse Glaube kann dem Leben einen tieferen Sinn verleihen, das Gefühl des Behütetseins vermitteln, Zugehörigkeit und Zusammenhalt stärken, höhere Werte formen und das Bewusstseins auf eine spirituell-geistige Ebene heben, wo der Verstand aufhört zu dominieren und Wunder und Heilung möglich sind. Bei religiösen Ansätzen, wo Zwang und Schuld, oder sogar Aggression und Gewalt eine Rolle spielen, geht es mehr um Machtausübung, Manipulation und Hörigkeit, das Empfinden des Einzelnen und der individuelle Glaube sowie Glücksgefühle haben hier keinen Platz. Wie bei jedem Glauben geht es nicht darum, um welche Religion oder Glaubensausrichtung es geht, sondern wie der Glaube aktiv gelebt und im Alltag integriert wird und Glück dabei gebildet werden kann. Desto mehr Sinn wird dahinter empfinden und desto mehr wir von unseren Wertvorstellungen leben können, desto glücklicher wird uns der persönliche Glaube empfinden lassen.

13 – Ernährung und Lichtnahrung

Unsere Ernährung beeinflusst maßgeblich die biochemischen Prozesse in unserem Gehirn. Dabei nimmt der Botenstoff Serotonin eine besondere Rolle in Bezug auf unsere Glücksgefühle ein. Serotonin wirkt im Körper ähnlich wie Endorphine, also besitzt eine ähnliche Wirkung wie körpereigene Drogenstoffe, zudem fördert es die Freude an Geselligkeit, mindert die Schmerzempfindlichkeit, begünstigt die Tiefschlafphasen und vermittelt uns das Gefühl von innerer Zufriedenheit sowie Gelassenheit. Damit unser Körper viel Serotonin produzieren kann, braucht er tryptophanreiche Nahrung. Tryptophan ist der Vorläufer bei der Synthese von Serotonin und ist folgenden Lebensmitteln in hohen Konzentrationen enthalten: Schweinefleisch, Hähnchenbrustfilet, Lachs, Hühnerei, Kuhmilch, Cashew-Kerne, Walnüsse, Haferflocken, Mais-Volkonrmehl, ungeschältem Reis, Erbsen, getrocknetem Kakaopulver und Bananen. Diese Nahrungsmittel können also tatsächlich die Stimmung heben! Durch die Aufnahme von Kohlenhydraten beginnt der Blutzuckerspiegel zu steigen, wodurch wiederum Insulin produziert wird, dadurch wird Tryptophan produziert und die Bildung von Serotonin angeregt. Genauso beeinflusst auch Licht unseren Organismus – diese kann über die Sonne, aber auch über das gespeicherte Licht in der Nahrung aufgenommen werden. Unser Körper verwertet und spaltet die zugeführte Nahrung solange auf, bis die enthaltenen Nährstoffe in der Zelle als reine Licht-Energie genutzt werden. Desto unbelasteter und „friedlicher“ unsere Nahrung wachsen und gedeihen konnte, desto mehr Lichtstrukturen beinhaltet die Matrix. Was dich und deinen Körper glücklich macht, entscheiden deine bereits manifesten Bedürfnisse und Lebensumstände. Manche Menschen brauchen ihr Fleisch, andere wiederum sollten eher darauf verzichten. Jeder Mensch ist einzigartig und sollte sich mit seiner persönlichen Lichtnahrung auseinandersetzen. Abwechslungsreiche Kost und hochwertige Produkte werden deinen Organismus anregen und für kreative Immunprozesse stärken.

14 – Lachen, Humor und Freude

Wer herzhaft lachen kann, verleiht seiner Freude und seinem inneren Glücksempfinden Ausdruck! Lass es ungehemmt heraus, was dich glücklich macht und entfalte diese Frequenzen in deinem gesamten So-Sein! Werde das Glück, was in dir Wohnt im Innen und Außen! Strahle wie ein heller Stern und stehe zu deinem Glücksempfinden! Dein Gehirn wird dementsprechend programmiert und kann jeden gelebten Glücksmoment als gelebte Tatsache in deiner Realität erleben. Glück wird dadurch fassbar, real und alltagstauglich.

15 – Berührung, Achtsamkeit und Tantra

Eine Berührung, sei es nun physischer Natur oder energetisch über das morphische Feld (kollektives Energiefeld, Umfeld und Aura), kann ein wahres Feuerwerk an Gedanken, Emotionen und Gefühlen in unserem Gehirn auslösen. Wir reagieren sofort auf Nähe und Berührungen jeglicher Art! Je nach gegenwärtiger Stimmung und der Fähigkeit Nähe annehmen und genießen zu können, können Berührungen sogar heilend auf die Psyche und den Körper wirken (was manchmal auch durch die Gabe der „heilenden Hände“ praktiziert wird). Dabei spielt Achtsamkeit eine große Rolle und ein gesundes Grenzbewusstsein. Wie weit und in welcher Form wir Nähe/Berührung als angenehm empfinden und wo die Grenzen zur Gegenreaktion, der Ablehnung, liegen, ist bei jedem Menschen anders programmiert. Die Kunst des Tantra kann dir dabei helfen, dich selbst, deine Grenzen und das persönliche Nähe sowie Hingabe Potenzial zu ergründen. Tantra ist in seinem Ursprung ein energetisch-schamanischer Ansatz, um Energien auszugleichen, Blockaden zu transformieren und um eine gesunde Balance wiederherzustellen. Hierbei geht es um das Erlangen von Weitsicht, Herzoffenheit und um die Erweiterung des tantrischen Horizonts = »Wie ist alles miteinander verbunden? Wie stehen die Dinge zueinander? Wo ist mein Systemplatz und was ist mit diesem verbunden? Wie sind meine Grenzen aufgestellt und dürfen diese variieren? Wie kann ich meine Basis stärken, um mich mit meiner Wahrheit befassen zu können (aktive Seelenarbeit)? Wer/Was steht mit mir in einer gesunden/heilenden Resonanz? Vor wem/was sollte ich mich schützen?«, … stelle so viele Fragen wie möglich, um dir deiner Beziehungen und deiner Seelenverstrickungen bewusst zu werden. Diese bilden dein persönliches tantrisches Feld.

16 – Sicherheit, Ordnung und Struktur

Existenzsichernde Faktoren wie ein geregeltes Einkommen, finanzielle Ressourcen, ein schöner Wohnraum, ein freundlicher Arbeitsplatz, ein stabiles Umfeld (Freundeskreis, Beziehungen), das Familiensystem, Hobbys, Sport, geistige Weiterbildung, ein geregelter Tagesablauf, , … all das sind Anteile eines strukturierten und stabilen Lebensplans. Wie der Lebensplan nach dem Prinzip der Glücksfaktoren ausgerichtet sein sollte, um sich im Alltag glücklich zu fühlen, ist so individuelle, wie jede Seele selbst! In diesem Bereich spielen unsere Herzens-Wünsche, die wahren Absichten unserer Seele und die damit verbundenen Bedürfnisse eine Rolle. »Wonach sehnst du dich am meisten? Was bietet dir das Gefühl von Sicherheit und Struktur? Worin liegen deine höheren Werte? Wie sieht für dich der Himmel auf Erden aus?«, … diese Fragen können nicht mit dem Ego, sondern nur mit einem weit geöffneten Herzen beantwortet werden! Das Ego will etwas haben, das Herz sehnt sich nach der bereits vorhandenen Qualität im Jetzt. Es muss nicht mehr nach etwas verlangen, da es die gegenwärtigen Ressourcen erkennen und nutzen kann, ganz egal, wie der Lebensplan sich im Moment gestaltet. Wer die Anbindung an seine Ressourcen verliert, verliert womöglich langfristig seinen Halt, seine Basis oder sogar die Struktur seines Ichs (Psychose). Betrachte, wenn nötig, immer wieder deine Aufgaben, deine Berufung, die Sicherheiten, die Ordnung und Struktur und alles, was deine Existenz sichert, um deine Basis im Lebensplan zu stärken.

17 – Eine geistige Lichtbrücke ins Jenseits

Wie wir eine Lichtbrücke ins Jenseits definieren, ob wir überhaupt an ein Jenseits glauben oder nicht, ist reine spirituelle Geschmacksache. Tatsache ist, dass es Menschen/Tiere in unserem Leben gibt, die gestorben sind und die wir noch immer im Herzen tragen. Diese Energien zu den Ahnen nenne ich „Lichtbrücke ins Jenseits“. Wir können wissenschaftlich nicht eindeutig beweisen, noch widerlegen, ob es ein Leben nach dem Tod gibt. Unsere Ahnen leben dennoch in unseren Geldanken und Gefühlen weiter! Wir sprechen manchmal mit ihren Seelen, stellen uns vor, wo sie jetzt weiterleben könnten und versuchen das Endliche zum Unendlichen zu wandeln. Für mich existiert ein Jenseits und ich habe meinen eigenen Weg für das Zusammenleben mit dem Unbegreiflichen gefunden. Man muss nicht alles beweisen oder belegen können, was für einen selbst Realität ist! Diese Welt kann dich auch glücklich machen und deine spirituelle Basis stärken.

18 – Zeitlosigkeit – das Hier und Jetzt

Das Gefühl der Zeitlosigkeit definiert die Fähigkeit voll und ganz im gegenwärtigen Augenblick zu sein und zu handeln. Das, was wir im Hier und Jetzt tun, wird zum Wichtigsten und nimmt uns ganz gefangen. Hier finden wir die höchste Form der Zentrierung und Achtsamkeit. Glückliche Menschen haben daher weniger das Gefühl, ihnen würde die Zeit entgleiten oder sie hätten diese nicht richtig genutzt, jeder Moment ist wichtig, kostbar und einzigartig. Die Zeitqualität und was im Augenblick passiert, wird nicht hinterfragt, sondern voll und ganz als wahrhaftig angenommen. Die Sinne werden für die unzähligen Anteile und Informationen des Augenblicks geschärft und auch die Körperwahrnehmung wird sensitiver (gesteigerte Selbstwahrnehmung). Dadurch können auch wichtige Bedürfnisse deutlicher wahrgenommen werden und man lernt besser auf sich selbst zu achten. Zudem stehen dem erweiterten Bewusstsein mehr Detailinfos zur Verfügung und das Treffen von Entscheidungen wird einfacher.


Affirmation: »Ich entscheide mich jetzt für den Weg des mutigen Herzens! Mein Ur-Vertrauen in den Herzensweg steigt mit jedem Atemzug wieder in mir auf und ich vertraue auf die Impulse meiner inneren Herzens-Führung, die den Weg meines höchstmöglichen Glücks auf Erden kennt!«


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Sabrina Roithner, Praxis für aktive Seelenarbeit, Kirchstättstraße 9, A-5162 Obertrum am See

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