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  • Sabrina Roithner

Die 0-Punkt-Transformation

Das bewusste Vereinen gegensätzlicher Pole und das Loslassen von alten und unbrauchbaren Strukturen für die Bewusstseinserweiterung


Was kann man unter dem Begriff „Transformation“ verstehen? Stelle dir vor, dass jeder IST-Zustand bestimmte Frequenzen, Beschaffenheit, Informationsmuster und Qualitäten besitzt, die definiert werden können. Beginnt sich dieser Zustand durch den Prozess der Veränderung in eine andere Form zu wandeln, entsteht eine neue Definition und Struktur. Somit ist ein neuer IST-Zustand aus dem Transformationsprozess (Wandel) hervorgegangen. Ähnlich wie bei einer Raupe, die sich verpuppt und als Schmetterling den Kokon verlässt. Das Ur-Muster und somit die universellen Potenziale sind immer noch vorhanden, jedoch hat sich durch die Transformation das Schwingungsmuster und somit die im Vordergrund stehenden Frequenzen verändert. Wir fokussieren uns meistens auf das, was wir mit unseren Sinnen erfassen können, also den IST-Zustand der belebten Materie – die restliche, ebenfalls vorhandene Materie wird auch „schwarze Materie“ oder „Quantenfeld“ genannt. Unter Transformation versteht man also den Prozess der Veränderung vom aktuellen IST-Zustand hin zu einem zukünftig angestrebten ZIEL-Zustand, der durch Resonanz, Zielsetzung, geistige Programmierung und Manifestation aufgebaut wird. Hat sich die Transformation erst einmal vollzogen, ist der neue IST-Zustand fundamental und von Dauer. Solange der Prozess des Wandels noch fließt, kann sich der Zustand, ähnlich wie bei einem schwingenden Pendel, immer noch zwischen den Polaritäten hin und her bewegen, bis diese sich zu vereinen beginnen (= Prozess der Kohärenz, des Loslassens und der Neuausrichtung). Erst, wenn sich die Gegensätze zu einem bewussten Ganzen vereint haben, vollendet sich die Transformation.



Wie kann Transformation bewusst gelebt werden?

Durch Meditation und ähnliche geistig-spirituelle Praktiken und durch Bewusstsein anregende Spontanereignisse (z.B. Schicksalsschläge, Unfälle, Todesfälle, ... alles, was dich aus deinem Alltag herausreißt und dich zum Umdenken zwingt oder dein Bewusstsein zu lösungsorientiertem Denken anregt), können sich Polaritäten zu vereinen beginnen. Dieser Prozess wird auch „geistiges Erwachen“ genannt und verändert die bisherige Geisteshaltung und Sichtweise eines Menschen. Ob nun bewusst praktiziert oder spontan herbeigerufen, Bewusstseinserweiterung öffnet deinen Geist für neue Impulse und als energetisch-geistiges Wesen besteht deine Wirklichkeit und somit auch deine materielle Form aus der Basis deiner gelebten Impulse! Unser Denken, Fühlen und Handeln bestimmen unsere Wirklichkeit! Beginnen wir über den gewohnten „Tellerrand hinauszublicken“, sehen wir was durch Transformation noch erreicht werden kann – nämlich eine komplett andere Wirklichkeit und unendliche Möglichkeiten! Da wir von Natur aus auf unsere Erfahrungen, Konditionierungen und gespeicherten Programme ausgerichtet sind, ist Transformation ein intensiver Entwicklungsprozess, indem wir versuchen neue Impulse bzw. Impuls-Programme und Ansichten in unserem Leben und Verhalten zu integrieren. Manche benötigen dafür ein Leben lang, andere wiederum vollziehen ihre gewünschte Transformation innerhalb kürzester Zeit (= Quantensprung im Bewusstsein). Eines ist dabei gewiss, wir können den Transformationsprozess zwar begünstigen und so bewusst wie möglich an unseren Zielen arbeiten, jedoch lässt sich der Verlauf nicht manipulieren. Jeder Schritt wird die Zeit in Anspruch nehmen, die der Wandel für das Errichten eines neuen Fundaments nun einmal benötigt. Sätze wie „Ja, ich hab es wirklich verstanden“!, ... oder: „Natürlich bin ich schon so weit!“, bringen nicht viel, wenn die unterschiedlichen Bewusstseinsebenen noch nicht wahrhaft kohärent miteinander sind (= im Einklang). Du kannst folgende geistige Übung dazu versuchen:


1. Wähle dir zu Beginn deines Transformationsprozesses ein Thema, eine Situation, einen Charakterzug, ein Gefühl, eine Beziehung, ... etwas, was dich im Moment am meisten beschäftigt und setze dir dafür ein klares Entwicklungsziel. Visualisiere dir dein Ziel so lebendig, emotional und im Jetzt bereits Wirklichkeit geworden, wie möglich. Lebe deine Vision jetzt vor deinem geistigen Auge.


2. Spüre einen Moment in dich hinein, auf welcher Wahrnehmungsebene dein Thema am intensivsten schwingt. Diese Ebene ist die „Triebfeder“ deiner Zielsetzung:


Die rationale Seele (Erkennen, Verstehen, Gedanken, Intelligenz, Verstand, Konditionierungen, Glaubenssätze, Prägungen, Sichtweise, Kommunikation)


Die emotionale Seele (Gefühle, Emotionen, Bedürfnisse, Fühlen, emotionale Wahrnehmung, Herz-Intuition, Herz-Intelligenz, Lebensfreude, Triebebene, Temperament, Moral, Herz-Impulse)


Die physische Seele (Genetik, Epigenetik, Körper-Empfindungen, Ernährung, Wohlbefinden, Sport, Ausgleich, Balance, Gesundheit, Kraft, Ausdauer, Verhalten/Ausdruck, gelebte Rollenmodelle)


Interaktion mit dem Umfeld (Sozialleben, Anforderungen, Leistung, Verantwortung, Sinnesreize, Eindrücke, Beeinflussung, Inspiration, Manipulation, Herausforderungen, Vergleiche)


3. Versuche nun ganz bewusst deine unterschiedlichen Wahrnehmungsebenen mit deinem Ziel zu konfrontieren. Was sagt dein Geist dazu? Wie fühlt sich dein Ziel an? In welchem Körperbereich spürst du die meiste Resonanz? Welche Impulse kommen dazu aus deinem Umfeld? Was glaubst du würde sich verändern, wenn du dein Ziel erreicht hast? Versuche dich zudem mit den Gegenpolen zu befassen. Welche Vorteile und welche Nachteile hat dein Ziel? Was fühlt sich positiv und was davon negativ an? Sei so ehrlich und geistig flexibel wie möglich, um die Polaritäten miteinander zu vereinen, bis du das große Ganze vor deinem geistigen Auge erkennen kannst.


4. Nutze nun jeden „Impuls der Klarheit“, wenn du deine Wahrnehmungsebenen miteinander vereinst. Du kannst dir dazu auch vorstellen, dass du dein Ziel durch alle Energiezentren (Chakren) deines Energiekörpers schickst. Sobald du einen harmonischen Fluss wahrnehmen kannst, hat dein Transformationsprozess die höchste Frequenz erreicht. Nun sind kein Widerstand und keine Blockaden mehr vorhanden und der Wandel vollzieht sich.


Als sinnesorientiertes Wesen ist es zudem hilfreich, sich mit den alltäglichen Impulsen und Reizen auseinander zu setzen. Was beeinflusst, inspiriert und manipuliert dich täglich? Womit fütterst du deinen Geist und wie richtet sich dieser dementsprechend aus? Sind es positive, lebensbejahende Impulse oder eher negative, die dir unnötig Energie entziehen? Führen dich diese Impulse an dein Ziel heran oder lenken sie deinen Geist nur unnötig ab? Hier ein kleiner Auszug der üblichen Reizverarbeitung:


Reizverarbeitung - Weg 1:

Der sensorische Reiz gelangt über den Thalamus (Verarbeitung) zum Neokortex (Denken, Einschätzung) und zur Amygdala (Emotion, Bewertung). Je nach Erfahrungen (Wahrnehmungsfilter), dominiert die Logik oder der emotionale Ur-Instinkt. Das Stammhirn (Aktion, Sympathikus) und der Hypothalamus (Ausgleich, Parasympathikus) setzen die Impulse in der körperlichen Reaktion und Handlung um (Ergebnis). Die Areale kommunizieren in Millisekunden miteinander und welche dieser Areale dominiert ist Situation und Typ abhängig.


Reizverarbeitung - Weg 2:

Ein besonders emotionaler, sensorischer Reiz gelangt über den Thalamus (Verarbeitung) direkt zur Amygdala (Emotion, Bewertung, schneller Weg) und löst eine durch die emotionalen Programme des Unterbewusstseins gesteuerte Affekthandlung aus. Im orbitofrontalen Kortex (lybischen System) wird anschließend eine Korrektur des emotionalen Verhaltens durchgeführt (Dringlichkeit, das Wesentliche, purer Stress). Das Gehirn begreift erst im Anschluss, wenn bereits gehandelt/reagiert wurde, was geschehen ist (Neokortex, Denken, Einschätzen). Der persönliche Wahrnehmungsfilter wurde durch ein „Delirium der Angst und Wut“ in seiner Objektivität eingegrenzt und auf die Informationen des Stammhirns reduziert (Ur-Instinkte). Logik und das Abwägen einer durchdachten Reaktion hätten mehr Denkzeit benötigt. Manchmal tun wir im Affekt „das Richtige“ und retten Leben durch eine besonders schnelle Reaktion und ein anderes Mal zerstören wir gesunde Strukturen im Leben durch die Dominanz unserer niederen Instinkte.



Du kannst dich zusätzlich über die nachstehenden Fragen mit deinem gegenwärtigen Sinnes-Typ auseinandersetzen. Auf welcher Ebene wird dein Geist bei einer Konfrontation sofort aktiv und wie könnte die passende Transformationstechnik dazu aussehen:


»Ich denke zunächst gründlich nach, wäge ab und betrachte eine Situation ganz genau, bevor ich handle.« Versuche dir eine Pro-und-Contra-Liste anzulegen, erstelle eine Mind-Map, führe ruhig Selbstgespräche und reflektiere deine Gedanken, freies Assoziieren deiner gedanklichen Impulse.


»Ich lasse meine Emotionen frei fließen und spüre in mein Herz hinein, was für mich richtig ist.« Herz-Öffnung, Gefühle annehmen und Herz-Vertrauen aufbauen, freies Assoziieren deiner emotionalen Impulse, erlaube dir Ambivalenz.


»Ich verlasse mich auf mein Bauchgefühl und entscheide aus inneren Impulsen heraus.« Baue dein gesundes Ego auf, stärke dein Ur-Vertrauen, vertraue auf deine Innere Führung, verbinde dich mit deinem Höheren Selbst.


»Die Meinung meines Umfelds ist mir wichtig und dieses befrage ich, bevor ich eine Entscheidung treffe.« Stärke deine klare Kommunikation, Vernetze dich mit wohlgesonnenen Menschen, einer Community oder deinen Lieben im Familien-, Bekannten- oder Freundeskreis, teile dich mit und sprich über deine Ziele.


»Die Impulse meiner Lichtwesen (Schutzengel etc.) sind mir wichtig, darum meditiere ich zunächst, bevor ich eine Entscheidung treffe.« Channeling, Meditation und das bewusste Verbinden mit deinem Lichtkomitee können dir helfen, wertvolle Impulse aus der geistigen Welt zu empfangen, Einweihungen, spirituelle Praktiken.


»Rückzug ist mir sehr wichtig, damit ich genügend Zeit habe, alle Impulse genau abzuwägen.« Urlaub für die Seele, Auszeit nehmen, bewusste Innenschau, Reise ins Unterbewusstsein, sich mit seinen Ahnen und energetischen Wurzeln befassen.


»Ich überlege gar nicht, sondern handle einfach so, wie es mir im Moment in den Sinn kommt und ich agieren kann.« In dem Fall haben dein Unterbewusstsein, deine Konditionierungen, Glaubenssätze und Programmierungen das Zepter bei Affekthandlungen in der Hand – stärke diese Basis, damit du dich auf deine Spontanität verlassen kannst.


Häufige hilfreiche Potenziale:

Herzoffenheit, das All-Eine-Bewusstsein, Tantrisches-Bewusstsein, Ausgleichs-Bewusstsein, Annahme, Akzeptanz, Hingabe, Achtsamkeit, Mitgefühl, Loslassen, Geduld, Liebe, das Höheres Selbst, neues Wissen, hilfreiche Impulse, lösungsorientiertes Denken, open Mind, Neues ausprobieren, neue Wege gehen, andere Meinungen akzeptieren, Optimismus ... usw.


Häufige blockierende Potenziale:

Schocks, Traumata, negative Glaubensmuster, Ängste, Stress, Druck, Anspannung, eine zu hohe Messlatte, Leistungsdruck, Sturheit, Verschlossenheit, Angst vor Nähe, Unterdrückung, Abspalten, Mangeldenken, Selbstverletzung, Pessimismus ... usw.


Im vollzogenen Prozess des Wandels existiert kein positiv oder negativ mehr, nur neutrale reine Energie der Quellexistenzebene (= 0-Punkt Transformation). Aus dieser harmonischen Basis können neue Impulse entstehen. Altes wird losgelassen und Neues gelebt, bis sich wieder neue Ziele und somit neue Transformationsprozesse entwickeln (ewiger Kreislauf in der Welt der Materie).


»Wie fühlt sich dein bewusst gesetzter Transformationsprozess jetzt an?«


Vergleiche deinen IST-Zustand mit deinem manifestierten ZIEL-Zustand. »Wie weit fühlst du dich davon noch entfernt und welche Anteile kannst du bereits jetzt leben?«


Erfreue dich jetzt noch ganz bewusst und voller Motivation an deiner Wandelbarkeit und deinen unendlichen universellen Möglichkeiten!


Dein aufgebautes Energieniveau ist jetzt der Motor deiner erwünschten Wirklichkeit!


Affirmation: »Im Gleichgewicht meiner universellen Balance und in Verbindung mit meiner Berufung, erreiche ich spielerisch ALLES, was ich mir aus meinen unendlichen Möglichkeiten für meine Wirklichkeit gewählt habe!«


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