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  • Sabrina Roithner

Der tantrische Prozess

Wie wir uns energetisch mit uns selbst und einem Partner bewusster verbinden, vernetzen, den tantrischen Prozess starten und bis zur bedingungslosen Liebe aufsteigen


Tantra (Sanskrit, n., „Gewebe, Kontinuum, Zusammenhang“) ist eine Strömung innerhalb der indischen Philosophie und Religion, entstanden als zunächst esoterische Form des Hinduismus und später des Buddhismus (vgl. Vajrayana) innerhalb der nördlichen Mahayana-Tradition. Die Urspünge des Tantra beginnen im 2. Jahrhundert und sollten nicht mit dem Kamasutra verwechselt werden (vermutlich zwischen 200 und 300 n. Chr. von Vatsyayana Kamasutra in Sanskrit verfasst, indische Tradition der Lehrwerke über Beziehung und Erotik).


Info: Mahayana (Sanskrit महायान, mahāyāna, „mahā“ bedeutet „groß“ „yāna“ heißt „Fahrzeug“ oder „Weg“, also Großes Fahrzeug bzw. Großer Weg) ist eine der Hauptrichtungen des Buddhismus. Das Mahayana teilt den Buddhismus in Hinayana und Mahayana. Der Vajrayana zählt zum Mahayana.


Das Wort „Tantra“ wird manchmal von der Sanskritwurzel tan (‚ausdehnen‘) abgeleitet. Tantrismus bedeutet somit auch allumfassendes Wissen oder Ausbreitung des Wissens. Ursprünglich ähnelt der Tantrismus dem Schamanismus. Tantriker hatten die Aufgabe die „Horden von Dämonen“ zu kontrollieren. Zu diesem Zweck werden die tantrischen „Herrscher des Geistes“ in Besessenheitstrance angerufen, Exorzismen und Zauberei ausgeführt.



HAUPTELEMENTE DES URSPRÜNGLICHEN TANTRISMUS

  • Die Darstellung und Vergegenwärtigung geistiger Prinzipien mittels sexueller Symbolik, da angenommen wird, die Polaritäten aktiv und passiv, bzw. weiblich und männlich, bildeten durch ihre Wechselwirkung das Universum. SHIVA, das männliche Prinzip, gilt als passiv und SHAKTI, das weibliche Prinzip, als aktiv.

  • Das System feinstofflicher Energiezentren (Chakras) und -kanäle (Meridiane und Nadis) auf denen die yogischen und meditativen Praktiken basieren, wie z. B. das körperliche Kundalini-Yoga, die Visualisation von Gottheiten oder die sexuelle Vereinigung.

  • Die Arbeit mit geometrischen Symbolen wie Mandala und Yantra als Ausdruck des Makro- und Mikrokosmos.

  • Das Arbeiten mit Mantras (wiederholen eines Spruches, Liedes oder einer Hymne) und Mudras (symbolische Handgeste, Handbewegung, Handstellung).

  • Die Transformation der Körperzentren in geistige Orte.

  • Das Einfließen magischer Vorstellungen Spiritualität und Glaube: wir sind All-Eins, Schöpferkraft, bedingungslose Liebe, Magie und Mystik im Leben …).


DIE GEGENSÄTZE VEREINEN

Nach dem tantrischen Urprinzip werden solange die dualen Gegensätze miteinander in Einklang gebracht, bis sich diese am 0-Punkt zu neutraler, ursprünglicher bzw. göttlicher Energie zu transformieren (wandeln) beginnen. Altes kann so losgelassen werden und Neues entsteht!


DIE GRUNDDYNAMIK UND ABSICHTEN EINES TANTRIKERS

  • Das Wissen integriert, dass wir immer mit der Quelle jeglichen Seins verbunden sind. Wir pendeln sozusagen zwischen Dualität und All-Einheit hin und her = dabei liegt es an uns ein universelles Gleichgewicht zu finden!

  • Anwendung von Methoden dieses Gleichgewicht zu halten (Yoga, Meditation, Spiritualität, bewusste Sexualität, aber auch grobstoffliche Dinge wie sich durch tanzen oder einkaufen gehen, Reisen, Hobbys erden, usw.).

  • Das erlangtes Wissen im Alltag nutzen lernen (= Ausdehnung des Wissens).

  • Tantriker sind von ihrer Grundeinstellung offen für jegliches Wissen, Glaubensmustern und Weltanschauungen ihres Universums. Sie haben aber dennoch ihre eigenen Sichtweisen (= eigenes Universum mit seinen eigenen Gesetzmäßigkeiten)!


Tantra ist in seinen Ursprüngen also eine Technik/Lehre bzw. Bewusstseinsform für die energetische Reinigung und die Entfaltung des göttlichen Potenzials.



DIE BEZIEHUNGS-LEVELS IM TANTRISCHEN PROZESS


Level 1: Magie des Augenblicks (Jetzt), Wurzel-Chakra, Sinnesreize, erotische und anziehende Gefühle, Faszination, Emotionen, Wahrnehmungsfilter (Unterbewusstsein), Resonanz, Seelenverträge, Reinkarnationsthemen, Verstrickungen, anknüpfen an bestehende Seelenprozesse.


Level 2: Annäherung, Smaltalk, Einschätzen, Abwägen und Bewerten der Verbindung, Ego-Themen, verinnerlichte Schutzprogramme, karmische Reaktion, sozial intelligentes Handeln, Aktivierung der Triebe und Ur-Instinkte, erlernte Rollen- und Beziehungsmodelle, sich positionieren und die eigene Sichtweise/Werte vertreten.


Level 3: Aufbau einer neuen Herzens-Verbindung, loslassen überholter Verbindungen/Beziehungen, lösen von überholten Versprechen, Pakten, Bündnissen und Seelenverträgen, das Definieren des neuen Beziehungsstatus, Kommunikation, Austausch, gemeinsame höhere Werte, tantrisches Spiegel-Prinzip, Selbst- und Paarreflexion.


Level 4: Konfrontation mit verinnerlichten, ungelösten Seelenthemen und Aufstiegszielen, Aktivierung der medialen Wahrnehmung und Feinfühligkeit (Blick in die Seele), gemeinsames Wachstum, Visionen, tantrische Verbundenheit (neue Ziele, Wünsche und Projekte), neue Sexualität, Bewältigung von Trennungsängsten und alten Verletzungen.


Level 5: Aufbau von tiefen Vertrauen, Hingabe, Metamorphose, Aktivierung von Potenzialen/Fähigkeiten, Ressourcen und Lebensfreude, Begeisterung, Weiterentwicklung, Umsetzung, Auflösung von Altlasten (Transformation), heilende Liebe und Sexualität, Zellerneuerung und Verjüngung (tantrische Prana-Fluss).


Level 6: Befreiung der kosmischen Authentizität/Seelennatur, Aktivierung des höheren Beziehungsbewusstseins (Sinn und Zweck, Wozu?), Anbindung an die Licht- und Seelenfamilie, Erweiterung des Liebesspektrums, Meisterschaft, Einheitsbewusstsein, Ur-Vertrauen, Spirit, Flow, frei fließende Trantra-Prozesse.


Level 7: Bedingungslose Liebe, Agabe (irdische spirituelle Liebe), vollendetes Spektrum der Feinfühligkeit, Sinnlichkeit und Sensitivität, Entfaltung des Tantra-Chakra, Yin-Yang-Balance, „Hochzeit“ von Shakti und Shiva, Lichtkörperprozess, Erleuchtungsmomente, Ankommen, geistige Verschmelzung (Gedankentransfer), Zeit und Raum spielen keine Rolle mehr, Seelenpartnerschaft.


Jeder Gegenpol hat in diesem seinen rechtmäßigen systemischen Platz und wir können jederzeit an der bereits aufgebauten Beziehung weiterarbeiten, bis hin zur Ebene der bedingungslosen Liebe! Du kannst dein Bewusstsein darum bitten dir das Level deiner einzelnen aktiven Beziehungen aufzuzeigen, damit du erkennen kannst, auf welcher Ebene und mit welchen Themen du im Moment mit deinem Gegenüber verbunden bist. Erkennst du das aktive tantrische Potenzial eurer Beziehung, kannst du aktiver daran arbeiten und so schneller immer wieder zurück in die Liebe finden.


MEDIALE ÜBUNG – DIE FLIEßENDE ACHT

  1. Stelle dir deinen Beziehungspartner vor, welcher dich derzeit am meisten beschäftigen. Das kann eine Person sein, eine Szene am Arbeitsplatz, ein Ort, eine Emotion/ein Gefühl, bestimmte Gedanken, ein Tier oder ein Wunsch/Ziel sein, mit dem du dich im Moment besonders verbunden fühlst und einen Prozess in eurer Verbindung wahrnehmen kannst.

  2. Stelle deinen gewählten Beziehungspartner nur mithilfe deines geistigen Auges dir gegenüber. Visualisiere die Gestalt/Energie so gut du kannst und lasse zwischen euch, als Zeichen der Verbundenheit, eine energetische fließende Acht entstehen.

  3. Spüre nun in die energetische Verbindung hinein und beobachte, welche Impulse nun dein Bewusstsein berühren. Auf welcher tantrischen Ebene schwingt eure Verbindung im Moment (1 bis 7)? Welche Hauptthemen sind derzeit im Prozess präsent? Versuche dafür nur einzelne Wörter aufsteigen zu lassen (wie z.B. „Achtsamkeit“, „Neid“, „Konkurrenz“, „Kommunikation“, usw.).

  4. Dazu kann ich dir auch meine Impulskarten „IMPULSKARTEN für deine Beziehungen“ empfehlen (Format: Tarock-Karten 7 x 12,1 cm, 60 Karten, Deutsch, Lieferumfang: folienverschweistes Kartendeck im bedruckten Leinensäckchen - kein Karton! € 24,90), solltest du dir im Channeling noch unsicher sein.

  5. Du kannst nun deinen Fokus auf euren tantrischen Prozess legen und dein Bewusstsein um weitere Impulse für euren gemeinsamen Aufstieg bitten (das kann z.B. der Impuls für ein klärendes Gespräch sein, die Bitte von der Seele deines Gegenübers für mehr Nachsicht und Mitgefühl oder einfach nur mehr bewusste Begegnung und klare Beziehungsregeln, um in Verbindung bleiben zu können).


Ich wünsche dir viel Erfolg, Freude und vor allem einen beständigen Aufstiegs- und Liebesfluss in deinen Beziehungen!


Affirmation: »Mit meinem tantrischen Herzen beginne ich klar und deutlich die Qualität und Potenziale meiner Beziehungen zu erkennen! Die Essenz der bedingungslosen Liebe weist mir den Weg in mein Herzensglück und lässt mich Seelenfreunde in meinem Umfeld erkennen, die mit mir zur universellen Herzensfreiheit mitwachsen möchten. Ich begrüße alle Liebeswesen in meinem tantrischen Kanal, die mein höchstes Glück mit mir teilen möchten.«


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Sabrina Roithner, Praxis für aktive Seelenarbeit, Kirchstättstraße 9, A-5162 Obertrum am See

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