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  • Sabrina Roithner

Das mediale Blackout

Warum manche Botschaften einfach verschwinden und sich der mediale Kanal schließt

Wer kenn das nicht, man versucht sich zu fokussieren, langsam kommt der mediale Fluss in Gang und plötzlich reißt die Verbindung ab und es scheint so, als wäre man für die Kommunikation mit der geistigen Welt nicht geschaffen. Ich persönlich bin der Meinung, dass jeder Mensch einen medialen Kanal besitzt und somit auch in der Lage ist, durch ein erweitertes Bewusstsein, Botschaften aus dem Inneren oder dem Umfeld/Kosmos zu empfangen. Wir sind, wie Großmeister El Morya einst zu mir sagte „mediale kosmische Antennen“, die für den Empfang von Botschaften geboren sind! Wenn wir unsere Sinne, Instinkte, die Aura und die damit verbundene Wahrnehmung näher betrachten, muss es wohl so sein. Wir leben auf Dauerempfang! Besonders sensitive Menschen wissen was es heißt unzählige Botschaften empfangen und verarbeiten zu müssen. Der Empfang von Botschaften wäre also noch nicht das Problem, wir müssen diese auch zuordnen und verarbeiten lernen und genau an dieser Stelle kann es zu energetischen, emotionalen und physischen Überlastungen kommen. Ich betrachte daher den medialen Kanal immer auf mehreren Ebenen:

1.) Das Gehirn (neurologische Ebene, Neurotransmitter)

Positive Gedanken (ca. 25%, Ausschüttung von Serotonin, Dopamin, Oxytocine, Endorphine) steigern den natürlichen Ausgleich und die Balance im Organismus, das Wachstum wird gefördert und die Zellen zur gesunden Zellteilung angeregt. Negative Gedanken (ca. 75%, Ausschüttung von Noradrenalin, Adrenalin, Cortisol, Cytokine) bewirken Stress, Unruhe und fördern aggressives Verhalten. Zudem kann Stress auch die Produktion von entzündungshemmenden Hormonen fördern, damit der Organismus gewappnet ist. Die Kraft der Gedanken und wie wir über uns selbst, unsere Fähigkeiten und die geistige Welt denken, spielt eine große Rolle bei der medialen Wahrnehmung.

2.) Die Neuropeptide und Hormone (endokrine System)

Das Gehirn produziert Peptide (Proteinketten) und Hormone (entstehen im Hypothalamus) und senden diese organischen Informationen über Neurotransmitter (Botenstoffe) an die Zelle. Bei Stress werden u.a. im Stammhirn der Sympathikus und die Produktion von Noradrenalin aktiviert – wir werden wachsamer, die Sinne werden geschärft, unser Körper wird aktiviert und wir sind kampfbereit. Die Nebennierenrinde beginnt auf diesem Weg Adrenalin auszuschütten, um die Leistung zu steigern. Für den Ausgleich (Parasympathikus) wird im Hypothalamus die Produktion von CRH (Corticotropes Releasing Hormon), in der Hypophyse die Produktion von ACTH (Andrenocorticotropes Hormon) und in der Nebennierenrinde die Produktion von Cortisol angeregt. Ein gesunder Ausgleich zwischen dem Empfangen und Wirken lassen von Botschaften im Körper, dem Verarbeiten und Zuordnen hilft uns, dass Stress-Level und die nötige Balance im Gleichgewicht zu halten.

3.) Das Nervensystem (körperliche Reaktion auf Impulse und der Ausgleich)

Über den Parasympathikus wird auch der Vagus-Nerv zur Balance der Körperreaktionen angeregt. Unsere Organe versuchen wieder zusammenzuarbeiten und miteinander zu kommunizieren. Dieser Prozess läuft über den Hirnstamm und die Inselrinde. Wesentlich ist hier auch, dass wirklich jede einzelne Zelle, jedes Organ, jeder Knochen, jede Nervenfaser, einfach alles an unserem Körper und Energetischen-Selbst ist fähig Botschaften zu empfangen! Der empfangenen Botschaften werden im medialen Bereich also nicht nur von unseren Sinnen aufgenommen, sondern vom gesamten Organismus!

4.) Die Zellkommunikation und Neuroplastizität (Protein Expression und Neuausrichtung)

Gelangen die Peptide und Hormone bei den Zellen an, versuchen sie an die Membran-Rezeptoren anzudocken. Je nach bisherigen Zellverhalten können die Botenstoffe in die Zelle gelangen (Kopplung) oder werden abgestoßen (toxische Reaktion). Im inneren der Zelle angelangt findet eine Aktivierung der genetischen Substanz zur Ausbildung von Strukturen und Funktionen der Zelle im Zellkern statt. Die im Zellkern enthaltenen Genmarker werden entweder aktiviert oder ausgeschalten, je nach Informationsbasis der Botenstoffe (= neue Kern-Information und Zelltransformation). Die in der Zelle produzierten Proteinketten programmieren die Zelle um und senden die Informationen an die umliegenden Zellen (Zellkommunikation). Die Gedanken haben die Materie (Zelle) neu-programmiert und ein neues Körperempfinden hat sich materialisiert. Auch Botschaften sind feinstoffliche Impulse an unsere Zellen und können die Basisstruktur verändern! Bei einer Einweihung geschieht dies ganz bewusst mit einer vorprogrammierten Absicht bzw. einem energetischen Programm.

»Dein Organismus bzw. deine Seele versucht dich stets zu beschützen und setzt sofort Ausgleichsprozesse in Gang, damit du gesund bleiben und in deinem Tempo mit den empfangen Botschaften umgehen lernen kannst!«


Hat sich dieser Prozess, beispielsweise durch wiederholtes Zweifeln und ein negatives Selbstbild gefestigt, haben sich die Zellen bzw. der gesamte Organismus für die ursprünglich vorhandenen medialen Fähigkeiten verschlossen. Wir werden zu dem, was wir uns immerwährend einreden. Vielleicht kommen dir ja folgende Sätze bekannt vor: „Ich kann das nicht! … Ich bin nicht medial oder spirituell genug veranlagt! … Ich höre, fühle oder sehe keine Impulse der geistigen Welt! … kurzer Zwischenstopp: ALLES ist geistig-energetische Welt! … Ich muss das erst lernen! … Meine Sinne funktionieren nicht richtig, ich tauge zu nichts! … Mein Partner würde das nicht akzeptieren, ich muss es für mich behalten! … Spiritualität hat in meinem Alltag keinen Platz! … Meine Mitmenschen würden mich für verrückt halten!“, und ähnliche für deinen medialen Kanal vernichtende Sätze. Warum tun wir uns das selbst an? Unsere mediale Wahrnehmung ist überlebenswichtig! Sie lässt uns spüren, wenn Gefahr droht, bevor sie vor unserer Nase ist. Sie lässt uns klarwissen und verbindet uns mit universellen Wahrheiten. Sie kann unser Bewusstsein erweitern und wir lernen die Welt aus verschiedenen Blickwinkeln betrachten, was für ein gesundes Ego und die persönliche Weiterentwicklung sehr wichtig ist. Wer ausschließlich aus seiner persönlichen Ich-Perspektive wahrnimmt, kann narzisstische und egozentrische Züge entwickeln und verliert den empathischen Anschluss an sein Umfeld. Aber zurück zum „medialen Blackout“ und was bei diesem für Prozesse zu fließen beginnen.

Was ist ein mediales Blackout und wie kann dieses entstehen?

Zunächst ist es wichtig den Unterschied zwischen einem medialen und einem neurologischen Blackout verstehen zu lernen:

1.) Das neurologische Blackout: vorübergehender Gedächtnisverlust, der bis zur Bewusstlosigkeit führen kann (z.B. hervorgerufen durch extreme Ängste oder Stress), u.a. auch durch Alkoholmissbrauch („Filmriss“ oder Amnesie). Das Gehirn „schaltet auf Notbetrieb“, nur das Nötigste wird wahrgenommen, alle weiteren Energiereserven werden für den Erhalt der überlebenswichtigen Organe im Brust- und Bauchraum verwendet. Dieser „Schockzustand“ kann ein paar Minuten dauern und das Gehirn beruhigt sich langsam von selbst, wenn der Stress nachlässt. Das Gedächtnis kehrt schließlich langsam wieder zurück.

2.) Das mediale Blackout: plötzlicher Abbruch der medialen und sensitiven Wahrnehmung, das vorübergehende Schließen des medialen Kanals (Botschaften reißen plötzlich ab und der Zugang ist blockiert), Geistwesen tauchen vor deinem geistigen Auge auf und verschwinden abgrubt wieder und man hat das Gefühl „herauskatapultiert“ worden zu sein. Hier können mehrere Faktoren eine Rolle spielen. Dein Energiekörper besitzt eine hochkomplexe, im gesamten Organismus verteilte, energetische Schaltzentrale, die Überlastungen wahrnimmt und dementsprechend zu deinem höchstmöglichen Wohlergehen reagiert.

3.) Die mediale Schutzfunktion und dein Frühwarnsystem: es kann vorkommen, dass plötzlich negative Fremdenergien auftauchen, die dir Energie abziehen, dich manipulieren oder dir Schaden zufügen wollen (toxische Frequenzen). Hier zieht sich dein Kanal zurück und beginnt sich vorübergehend zu schließen, damit deine Aura vor medialen Angriffen geschützt ist.

4.) Belastende Wahrnehmung: die Frequenz/Botschaft würde deine Psyche oder deinen (Energie-) Körper belasten, Trigger-Punkte könnten aktiviert und Flashes ausgelöst werden (das Auslösen von Schockzuständen, Panikattacken oder das Befreien von traumatischen Erlebnissen aus dem Unterbewusstsein). Dein Höheres-Selbst greift ein und versucht die Frequenz in „geordneten Dosen“ zu verarbeiten. In dem Fall solltest du dir Zeit nehmen, um die Impulse in Ruhe zu verarbeiten.

5.) Intensive Seelenprozesse: wenn du dich plötzlich in einem intensiven Bewusstwerdungs- oder Auflösungsprozess befindest, kann es sein, dass dein Höheres Selbst die Aufmerksamkeit und Zentrierung auf diesen Prozess lenkt und die ursprünglich geplante mediale Ausrichtung unterbrochen wird. Der Fokus wird auf das Wesentliche für den Augenblick verlagert, weiter Botschaften würden diesen Prozess nur behindern oder wären zu viel.

6.) Persönliche Sichtweise: die Infos/Botschaften könnten dein gegenwärtiges Weltbild, deine Sichtweise, deine Werte oder deine Glaubenssätze erschüttern und deine psychische, emotionale oder energetische Stabilität gefährden. Manche Menschen ist es zu viel, wenn ihre bisherige Realität hinterfragt wird und sich neue Sichtweisen entwickeln möchten, … die unter Umständen zu gravierenden Veränderungen des Alltags führen könnten.

7.) Medialer und geistiger Stress: Könnten dich die Botschaften gestresst, erschüttert oder überfordert haben (oder vielleicht dein Gegenüber)? Damit es erst gar nicht so weit kommt, könnte wieder eine Schutzfunktion oder in der Vergangenheit gesetzte Absichten aktiv werden (z.B.: „Ich will es erst gar nicht wissen! Bleibt mir bloß fern mit heftigen Informationen! Ich ertrage das nicht! Ich bin zu sensibel dafür!“, usw.). Auch die Gefahr unangenehmen Gefühlen oder Emotionen ausgesetzt zu sein, besonders in Gruppensituationen, können uns „erstarren“ lassen für Botschaften.

8.) Überlastung des physischen oder Energiekörpers: eine weitere Schutzfunktion könnte dich vor Überlastung des Organismus bewahren (z.B.: Kopfschmerzen, Nackenschmerzen, Schwindelgefühl, Orientierungslosigkeit, Frieren, Zittern, Nervosität, usw.). Achte gut auf dein Wohlbefinden, lege Pausen ein, lass eine Botschaft nach der anderen in Ruhe in dir wirken und gibt dir vor allem selber genügend Zeit für dein mediales Wahrnehmungstraining! Auch mehrere Tage hintereinander aktiv an seinen Seelenthemen zu arbeiten, kann unter Umständen zu viel werden. Ich empfehle zwischen jeder aktiven Seelenarbeit mindestens 3 Tage eine Pause einzulegen.

9.) Was auch möglich wäre: der gewählte Gesprächspartner oder die Informationsquelle hat den Kontakt abgebrochen! Jedes Kraft- bzw. Informationsfeld besitzt ein eigenes Bewusstsein bzw. ein Wirkungsmuster und somit auch einen eigenen Rhythmus. Manche sind sehr beständig und gleichmäßig, andere wiederum können Hochphasen und energetische Flauten aufweisen. Beginnt die Energie eines Informationsfeldes abzufallen, kann die Verbindung unterbrochen werden. Der freie Wille eines geistigen Wesens spielt dabei natürlich auch eine Rolle. Vielleicht möchte dein Gegenüber eine Pause einlegen oder hat sich aus einem anderen Grund entschlossen die Verbindung abzubrechen.


»Sei dir bewusst, dass jeder Prozess einen tieferen Sinn ergibt! Höre jetzt auf mit unnötigen Zweifeln oder einem negativen Selbstbild, die dich entwerten und beginne wieder an dich und deine Fähigkeiten zu glauben! Du bist von Natur aus, ein mediales, hochfrequentes Wesen.«

Was kann ich tun, damit mein medialer Kanal wieder frei fließen kann?

Sei zu Beginn des Ereignisses ehrlich zu dir selbst und zu deinem Klienten/Gegenüber. Sprich das mediale Blackout offen an und stehe zu den Dynamiken, die sich gegenwärtig manifestiert haben. Es gibt einen guten Grund dafür! Ein mediales Blackout kann jedem, jederzeit und egal mit wie viel Wahrnehmungs-Erfahrung passieren! Unterbrich die Sitzung, Session, mediale Kommunikation und Dynamik sofort. Trink evtl. ein Glas Wasser, geh an die frische Luft oder öffne ein Fenster, meditiere ein paar Minuten, atme tief durch, unterbrich ein mögliches Gedanken-Karussell indem du dir eine „Stopp-Tafel“ vorstellst, zähle in unterschiedlichen Zahlensprüngen von 100 rückwärts, widme dich einem anderen Thema, frage dein Gegenüber wie es ihm/ihr geht und bleibe vor allen im Hier und Jetzt präsent. Wenn sich dein Organismus, dein medialer Kanal und deine Emotionen beruhigt haben, kannst du erneut, in aller Ruhe mit deiner medialen Arbeit fortfahren.

Affirmation: „Meine medialen Bewusstseinskanäle fließen frei und ungehindert zu meinem und dem höchstmöglichen Wohlergehen meines Umfeldes! Ich bleibe vollkommen klar und in einer heilenden Dynamik ausgerichtet, auch, wenn mein medialer Kanal eine Pause machen möchte! Ich-Bin ein mediales, sensitives, kreatives Instinktwesen und besitze kosmische Sinnesantennen, die mich speziell für das Empfangen von Botschaften auszeichnen. Jederzeit und überall habe ich freien Zugang zu den Informationen des Universums und nutze diese effektiv für meinen Werdegang und Lebensweg!“

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Sabrina Roithner, Praxis für aktive Seelenarbeit, Ramooserstraße 5, A-5163 Mattsee

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