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Sexuelle Selbsterfahrung – die Entfaltung deiner wahren sexuellen Identität, Orientierung, Potenz, (Lebens-)Lust und tantrischen Schöpferkraft

Die sexuelle Selbsterfahrung bezeichnet den körperlichen, psychisch-mentalen und emotionalen Prozess, in dem eine Person ihre eigene sexuelle Orientierung, Identität, Vorlieben, Wünsche, Grenzen und derzeitige Ausrichtung entdeckt und begreifen lernt (Selbstreflexion, Selbsterkenntnis, Selbstbewusstsein, etc.). Dieser Prozess kann sowohl durch Selbstbefriedigung als auch durch geistige Selbstreflexion-Arbeit über eigene Erfahrungen, Fantasien und Bedürfnisse geschehen. Ziel ist es, ein besseres Verständnis für den eigenen Körper und die eigenen sexuellen Wünsche zu entwickeln, was sowohl für das individuelle Wohlbefinden, als auch für zukünftige Partnerschaften wichtig sein kann.


Es geht nicht nur um körperliche Erfahrungen, sondern auch um die emotionale und psychologische Auseinandersetzung mit Sexualität. Hier werden auch der Umgang mit dem Thema im direkten Umfeld, die Erziehung und Konditionierung sowie aufgebaute psychische Programme, Muster und Dynamiken näher betrachtet. Eine positive sexuelle Selbsterfahrung kann das Selbstbewusstsein stärken und zu einer gesünderen, erfüllteren Sexualität und einem bejahenden Selbstbild führen.

 

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Reflexion bezeichnet den Prozess, bei dem man über eigene Gedanken, Gefühle, Erfahrungen und Handlungen nachdenkt, um daraus zu lernen und ein besseres Verständnis für sich selbst und die Welt zu entwickeln. In Bezug auf sexuelle Selbsterfahrung bedeutet Reflexion, sich intensiv mit den eigenen sexuellen Bedürfnissen, Vorlieben, Grenzen und Emotionen auseinanderzusetzen.


Dieser Reflexionsprozess kann auf verschiedene Weise geschehen, zum Beispiel:

1. Selbstbeobachtung: Wie fühle ich mich in bestimmten sexuellen Situationen? Welche Erlebnisse haben mich besonders angesprochen oder abgestoßen?

2. Gedanken und Gefühle analysieren: Was empfinde ich während oder nach sexuellen Erlebnissen? Gibt es wiederkehrende Themen oder Muster?

3. Vergangenheit einbeziehen: Welche früheren Erfahrungen haben meine Wahrnehmung und mein Verhalten in Bezug auf Sexualität geprägt?

4. Bewertung der eigenen Wünsche und Grenzen: Was möchte ich in zukünftigen sexuellen Begegnungen erleben? Was sind meine klaren Grenzen?

 

Reflexion über Sexualität kann helfen, die eigenen Wünsche und Bedürfnisse klarer zu erkennen und gesunde, respektvolle und erfüllende Beziehungen zu fördern.

 

ÜBUNG: DIE BASIS DEINER PERSÖNLICHEN SEXUALITÄT

Bei dieser Übung geht es um deine Selbstreflexion. Solltest du in Bezug auf körperliche Nähe Übergriffe oder Missbrauch erlebt haben, betrachte die Fragen aus einer „gesunden Distanz“ und brich sofort ab, wenn dir unwohl wird. Das „Informationen Sammeln“ sollte ein neutraler, neugieriger und spannender Prozess sein, der dir mehr Klarheit über deine Prägungen und Konditionierungen bietet.

 

KINDHEIT

- Welche Einstellung herrschte in deinem Elternhaus zum Thema Sexualität?

- Hast du deine Eltern oder Geschwister nackt gesehen?

- Kannst du dich an „Sexspiele“ (Doktorspiele) in deiner Kindheit erinnern?

- Hast du als Kind ungewöhnliche, grenzwertige sexuelle Erfahrung gemacht?

- Wie alt warst du, als du dich das erste Mal mit sexuellen Fragen beschäftigt hast?

 

PUBERTÄT

- Warst du eher früh oder spät entwickelt im Vergleich mit anderen?

- Für Frauen: Warst du auf deine erste Menstruation vorbereitet?

- Wurdest du religiös erzogen? Wenn ja, welchen Einfluss hatte der Glaube auf

   deine Sexualität?

- Wann hattest du dein „erstes Mal“?

 

SELBSTBEFRIEDIGUNG

- Bist du eine orgastische Person?

- Befriedigst du dich selbst und kannst du deinen Körper (Empfinden) genießen?

- Hast du eine Lieblingsfantasie, die dir beim Orgasmus hilft?

- Masturbierst du auch im Beisein eines Partners?

 

SEXUELLE ERFAHRUNGEN

- Wie war dein erster sexueller Kontakt mit einem Mann oder einer Frau?

- Hattest du einmal mit mehreren Partnern gleichzeitig Sex (Gruppensex)?

- Wie viele Sexpartner hattest du schon?

- Wie fühlst du dich beim Liebesspiel (Grundgefühl)?

- Ist Sex für dich erfüllend und hast du dabei einen Orgasmus?

- Fühlst du dich zu Männern oder Frauen bzw. beiden Geschlechtern hingezogen?

- Hattest du ungewöhnliche Sexerfahrungen?

- Benutzt du gerne Pornos, Sexspielzeug, Lektüre usw.?

- Was sind deine geheimsten sexuellen Wünsche und Sehnsüchte?

- Gibt es eine Person, die in deinen sexuellen Träumen immer wieder vorkommt?

 

ALLGEMEIN

- Zu wie viel Prozent fühlst du dich für dein sexuelles Glück verantwortlich?

- Was hast du bis heute zur Entwicklung deiner Sexualität unternommen?

- Zu wie viel Prozent möchtest du deine Sexualität heilen und entwickeln?

- Welche Ziele hast du für deine Sexualität?

- Hattest du schon spirituelle sexuelle Erfahrungen?

 

Gibt es noch andere Besonderheiten, die dir spontan einfallen?

 

Im nächsten Erkenntnisschritt geht es spezifisch um deine gegenwärtige sexuelle Identität, Orientierung, dein biologisches Geburts-Geschlecht und Körperwahrnehmung sowie Akzeptanz, dein Selbstbild, Visionen und Ziele, deine sexualisierte Position im Ahnensystem (Geschlechts-Anerkennung), dein Mindset, deine Sinne, Verbindung, Basis und alles, was du mit deiner Sexualität in Verbindung bringst und ergründen, erfahren und entfalten möchtest.

 

SEXUELLE IDENTITÄT

Der Begriff „sexuelle Identität" beschreibt, wie sich eine Person mit ihrem sexuellen Empfinden identifiziert. Dabei geht es besonders um die eigene Geschlechtsidentität: 

 

Agender (kein Geschlecht), Androgyn (Mischung Mann/Frau), Bigender (dazwischen, abwechselnd Mann/Frau),Burrnesha (geschworene Jungfrau), Cis-genderfluid (zwischen mehreren Geschlechtern), Demiboy + Demigirl(Hälfte Mann oder Frau, Hälfte Demigender), Enbie/Nonbinär (nicht Mann/Frau, etwas anderes), Femme (feminin),Fem (männlich), Genderfluid (Geschlecht verändert sich laufend), Girlflag + Guydyke (“schwules/lesbisches” Begehren), Ilyagender (Geschlechtsgefühl, ohne Abwandlung), Maverique (kein klares Geschlechtsgefühl), Neurogender (Neuro-Differenz), Neutrois (Geschlechtsneutral), Nichtbinär/Nonbinär (Mann/Frau/Divers),Pangender (alle Geschlechter zur gleichen Zeit), Spiegelgender (vom Gegenüber/Partner*In abhängig),Transgender (im “falschen” Körper, Mann/Frau, Transfeminin/Transmaskulin), Xenogender (ohne Geschlechter Verbindung, Farben, Tiere, etc.).

 

SEXUELLE ORIENTIERUNG

Der Begriff sexuelle Orientierung bezieht sich auf heterosexuelle (Mann/Frau), homosexuelle (lesbisch Frau/Frau, schwul Mann/Mann), bisexuelle (gleichgeschlechtlich), queer (ohne Normen), asexuelle (kein sexuelles Empfinden/Verlangen), pansexuelle (Fokus auf die Seele/Menschen), polyamore (mehrere offizielle Liebesbeziehungen), omnisexuelle (jegliche soziale- und körperliche Geschlechter), abrosexuelle (wechselnde Orientierung) und autosexuelle (Hauptsächlich mit sich selbst) Personen.

 

SEXUELLES MINDSET

Deine sexuelle Einstellung, Sichtweise, geistig-mentale Ausrichtung spielt beim Mindset eine große Rolle. Eine Verallgemeinerung ist hier schwierig, da das Mindset so individuell ist, wie deine du selbst und deine Lebensgeschichte. Mögliche Varianten sind: Heteronormativ (nur Mann/Frau Beziehungen), Sex-positiv (offen für alles), LGBTQIA+ (offen für div. sexuelle Identitäten), Transvestit*In (umgewandeltes Geschlecht), Crossdressing(div. Erscheinungsbild), Wahrnehmung, Prägung, Konditionierung, Werte, Glaubensmuster, Religion, etc.

 

Wie würdest du dein persönliches sexuelles Mindset beschreiben?

 

Sei hier bitte vollkommen ehrlich zu dir selbst! Sich nach sexuellen „Mindset-Trends“ oder kollektiv auferlegter „Diversität“ auszurichten, ist weder authentisch noch zielführend in deiner Selbstreflexion. Dein Mindset entstand aufgrund deiner persönlichen Lebenserfahrung, deinen Prägungen und Konditionierungen, diese benötigen Anerkennung und eine klare Betrachtung, bevor du dich „vollkommen offen“ für „Alles“ gibst. Wenn du dich als „Sex-positiv“ bezeichnen kannst, ist es genauso stimmig, als wenn du dich beispielsweise eher „homophob“ fühlst oder etwas ganz anderes. Es ist, wie es ist! Zudem existiert die sexuelle Fülle auf Erden unabhängig von deinem persönlichen Mindset, deine geistige Ausrichtung bestimmt lediglich deine gewünschte Resonanz in deinen Lebensfeldern!

 

SEXUELLE SINNE

Reize, Erregung, Sinneseindrücke (Tasten, Sehen, Hören, Riechen, Schmecken, Wärmesinn, Gleichgewichtsinn, Bewegungssinn, Wortesinn, Gedankensinn, Lebenssinn und Ich-Sinn), Selbstreflexion, Selbstbild, Körperbeziehung, … Sex ist so viel mehr, als nur ein körperlicher Akt und findet in vielen Situationen im Alltag statt! Sinnlichkeit, Lust und Ektase können in allen Lebensfeldern und Lebenssituationen gelebt werden. Deine Sexualenergie baut sich in vielen kleinen Situationen auf und kann sich u.a. in körperlichen Reizen entladen. Demnach können auch „Asexuelle“ Personen ein „sinnlich-erotisches“ Leben, unabhängig vom Geschlechtsverkehr, führen.

 

SEXUELLE VERBINDUNG

Kommunikation und Wording, aufeinander zugehen, Ansprache, Aufmerksamkeit, Zärtlichkeit, Lust, Leidenschaft, Romantik, Sicherheit, Vertrauen, Spiele, Experimente, Abwechslung, Energie-Flow, Tantra, Rituale, Regelmäßigkeit, … was „reizt, triggert, berührt, erregt, etc. dich am meisten und lässt den Wunsch nach Verbindung in dir wachsen?

 

Als mediale Übung kannst du dir eine geistig-energetische „fließende Acht“ zwischen dir und deinem „Seelenpartner“ vorstellen. Anschließend sollte über deinen Sinneskanal deutlicher wahrnehmbar werden, was dich eventuell noch an einer tieferen Verbindung hindert, welche Ressourcen und Potenziale die Verbindung in sich trägt und welche Entwicklungs-, Wachstums- und Entfaltungsmöglichkeiten darin verborgen liegen.

 

SEXUELLE BASIS

Gefühle, Vertrauen, Paar-Vertrag, Rechte und Pflichten, Achtsamkeit, Ausgleich, Bilanz-Konto,Gleichberechtigung, Aufgabenverteilung, Regeln, Vereinbarungen, Gerechtigkeit, Selbstständigkeit, Unabhängigkeit, Verantwortung, Exklusivität, … gemeinsam mit deinem „Seelenpartner“ bestimmst du das Fundament, die Spielregeln, Positionen, Rollenverteilungen, Rituale und Besonderheiten eurer gemeinsamen Basis.

 

Als Übung kannst du schriftlich ein „Seelen-Gelübde“ oder einen „Seelen-Paar-Vertrag“ aufsetzen, um deine besonderen Bedürfnisse und Werte in deiner Beziehung aufzulisten. Hier kannst du anschließend deine „Top 3 Liebes-ZIELE“ („Wozu bist du in einer Beziehung oder hast einen Beziehungswunsch? Was ist der tiefere Sinn und Zweck dahinter? Wonach strebst du in deinen Beziehungen?“) und „Top 3 Liebes-WERTE“ bestimmen („Welche Wertvorstellungen betrachtest du als besonders wertvoll und moralisch gut? Welche Eigenschaften, Qualitäten, Ideen, Ideale, Handlungsmuster, Güter, etc. sollten ein fixer Bestandteil deiner Beziehungen sein?“).


ℹ️ Ich habe mich im Bereich Beziehungs- und Sexualberatung ausschließlich auf die Arbeit mit PAAREN und FRAUEN spezialisiert!


⛔️ Daher kann ich Männern in diesem Bereich leider keinen Termin anbieten!


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Affirmation: „Meine sexuelle Natur entfaltet sich stetig, frei fließend und in meinem Tempo! Ich betrachte mich und meine Sexualität im hier und jetzt, in meinem gegenwärtigen Lebensabschnitt, mit all meinen Wandlungs- und Entfaltungspotenzialen. Ich lasse überholte Altlasten, Abläufe, Rituale, Denkweisen, etc. los, um mein Mindset mit meinem Aufstiegsbewusstsein zu synchronisieren (Update, Hinterfragen, Neuausrichtung). Im Bewusstsein meiner Wandelbarkeit, Hingabe und tantrischen Schöpferkraft, lebe ich mein authentisches sexuelles Wesen (in mir, mit mir und mit meinem Sexualpartner) frei aus. Was gestern war, ist heute anders und wird sich morgen neu erfinden!“

 


Weitere Tipps, Impulse, Anregungen und Botschaften findest du hier:

 

 

 

 

 
 
 

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